• Home
  • Die Stiftung
  • Inhalte
    • Downloads
    • Aktuelles
    • Aus der Presse
    • Pressemitteilungen
    • Videos
      • Internationales Jahr der Artenvielfalt 2010
  • Schutzgebiete der PFS
    • Derneburger Teiche
    • Gronauer Masch
    • Steinberg bei Wesseln
    • Stapelteiche bei Baddeckenstedt
  • Projekte
  • Downloads
  • Kontakt
  • Impressum
  • Links
    • OVH Homepage
    • NABU Deutschland
  • Login
    • Ihr Benutzerprofil

Projekt: Schutz der Ackerwildkräuter

Die positive Bestandssituation der Ackerwildkräuter auf der Wernershöhe ist nicht nur auf die günstigen standörtlichen Gegebenheiten, sondern in hohem Maße auf die ökologische Bewirtschaftung mit Verzicht auf Pflanzenschutzmittel und Mineraldünger sowie die geringen Saatdichten und längeren Stoppelbrachen zurückzuführen. Ebenfalls hat der praktizierte Fruchtwechsel erheblich zur Verbesserung der ertragsarmen Böden beigetragen und zu einer optimalen Entwicklung der Ackerwildkrautgesellschaften geführt.


105A Lecoqs Mohn-s 106A Einjähriger Ziest-s

107A Venuskamm-s

Lecoqs Mohn

Einjähriger Ziest Venuskamm

Im Jahr 2011 wurde auf den Parzellen des Schutzprojekts (insgesamt 25 ha) überwiegend Roggen (ca. 50 %), dazu Hafer und Klee (je ca. 25 %) angebaut.


Der Roggen war vor allem wegen der anhaltenden Trockenheit im Frühjahr an vielen Stellen nur lückenhaft entwickelt. Dagegen wies die Ackerbegleitflora mit 16 Arten der Roten Liste und unwahrscheinlich hohen Individuenzahlen einen optimalen Entwicklungszustand auf. Im Hinblick auf das massenhafte Vorkommen der vom Aussterben bedrohten und stark gefährdeten Arten erwies sich der Roggenanbau auf den aus naturschützerischer Sicht besonders wertvollen Flächen wiederum als optimal.

Weiterlesen: Projekt: Schutz der Ackerwildkräuter

Aus der HAZ vom 24.09.2011 - Osterberg

Urzeitkrebs Triops überlebte selbst die Dinosaurier


Das Naturschutzgebiet Lange Dreisch und Osterberg beherbergt Arten, die es weithin nur hier noch gibt

Hildesheim (ha). Im Naturschutzgebiet zwischen Osterberg und Mastberg hat der Herbst Einzug gehalten. An den Waldsäu­men leuchten in kräftigem Rot die Hage­butten der Wildrosen, ein paar Acker­hummeln klappern auf der Suche nach Nektar die letzten Blüten der Stacheligen Kratzdistel ab und in den Lüften drehen Turmfalken in der Hoffnung auf einen fetten Happen vor dem entbehrungsrei­chen Winter unermüdlich ihre Kreise.

Das fast 300 Hektar große Areal zwi­schen Giesen und Himmelsthür. Innerste und Emmerke gehört zu den vielfältigsten und kostbarsten Lebensräumen in Nie­dersachsen* Denn über acht Jahrzehnte waren weite Teile militärisches Sperrge­biet - was sich aus heutiger Sicht als wah­rer Segen erweist, Für die Tier- und Pflan­zenwelt gab es abgesehen von ein paar ge­legentlichen Panzern kaum Störungen, auch Dünger, der den empfindlichen Halbtrockenrasen vernichten würde, blieb dem Boden erspart.

„Wir haben hier eine museale Land­schaft» die dem Aussehen der Region vor dem Einsatz von Mineraldünger in der Mitte des 19. Jahrhunderts entspricht", sagt der Biologe Guido Madsack* Der Flurname Lange Dreisch, der schon in Karten von 1839 genannt wird, verrät, dass der sanfte Höhenzug gen Norden von je her wenig ertragreich war, denn Dreisch bedeutet nichts anderes als Brachland, das sich allenfalls als Viehweide eignete.

Weiterlesen: Aus der HAZ vom 24.09.2011  -  Osterberg

Aus der HAZ vom 07.09.2011 - Osterberg

Osterberg soll „Nationales Naturerbe" werden

Paul-Feindt-Stiftung übernimmt das Areal des ehemaligen Standortübungsplatzes / „Refugium für die Natur

Hildesheim (cha). Der ehemalige Stand­ortübungsplatz am Osterberg soll „Na­tionales Naturerbe" werden. Gleichzeitig will sich der Bund von dem fast 300 Hek­tar großen Gebiet zwischen Hildesheim und Giesen trennen. „Wir werden die Fläche auf die Paul-Feindt-Stiftung überschreiben", kündigte Axel Kunze, Vorstandsmitglied der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, gestern bei einem Ortstermin an. Der Antrag, zum Na­turerbe zu werden, befindet sich derzeit noch auf dem Weg durch die Instanzen. Allerdings gehen alle Beteiligten davon aus, dass die Zustimmung nur noch Formsache ist. Für das einmalige Gebiet, in dem unter anderem Wildkatzen, Urzeitkrebse, Schwalbenschwanz und Neuntöter leben, hatten sich auch Unter­nehmen interessiert. Allerdings vergeb­lich. „Diese Fläche wird nie wieder wirt­schaftlich genutzt*1, sagte Kunze.

07-09-2011_08-52-02_Osterberg_Gossmann

Wildkatze, Neuntöter und Urzeitkrebs: Auf dem Osterberg leben rund 2000 Tier- und Pflanzenarten, Sie sollen künftig noch mehr geschützt werden als bisher Foto: Gossmann

Das hörte Bernhard Galland, Vor­standsmitglied   der Paul-Feindt-Stif­tung, besonders gern. Die Stiftung kauft oder pachtet Flächen, um Lebensräume wildlebender Tier-und Pflanzenarten zu sichern. Bekann­tere Ökosysteme, für die sie inzwischen verantwortlich ist, sind etwa die Dernebur­ger Teiche oder die Gronauer Masch. In diese illustre Reihe soll jetzt auch das bisher bei der Stadt als Naturschutzge­biet „Lange Dreisch und Osterberg" geführte Gebiet eingegliedert   werden. „Es soll ein Refugium für die Natur und ein Erlebnisort für die Bürger aus Hildesheim und der Umgebung werden", sagte Galland.

07-09-2011_08-52-30_Galland_Gossmann

Bernhard Galland.

Weiterlesen: Aus der HAZ vom 07.09.2011  -  Osterberg 

Aus der HAZ vom 09.05.2011 Entdeckertag

Von einem bissigen Ganter und dem Schlossgrafen.

Der Entdeckertag mobilisiert zahlreiche Menschen zwischen Schellerten, Holle und Söhlde Rund um die Natur und Histörchen aus der Börde


Kreis Hildesheim (ara). Der Entdecker­tag der Börde-Region hat am Sonnabend etwa 1000 Menschen mobilisiert, Sie pas­sierten vom frühen Abend bis in die tiefe Nacht insgesamt acht Stationen. Von der Stippvisite in der Feuerwache bis hin zu Sternguckern - es wurde viel geboten. Ein Feuerwerk war Höhepunkt in Hohen­eggelsen. THW-Mann Karl-Heinz Mädel ließ es in die Luft steigen. Allein dieses Spektakel sahen 300 Zuschauer.

Wenn zwei wandelnde Lexika unter­wegs sind, so darf man Manfred Bögers­hausen und Bodo Hoppe nennen, dann haben sie schon mal eine große Schar im Gefolge. Die beiden erklären den Spazier­gangem beim Rundgang an den Derne­burger Schlossteichen so gut wie alles, was sich mit Natur und Geschichte dieser Umgebung verbindet „Der Ganter der Graugans beißt jeden Freier weg. Der kämpft bis aufs Blut", berichtet Vogel­kundler Bögershausen von Schlachten an den Teichen, Die Spaziergänger hören aufmerksam zu. wollen wissen, was der Mann von der Paul-Feindt-Stiftung schildert, der sie an einer der Stationen des Entdeckertages, geradezu ein Paradies für Vogelfans, in Empfang genommen hat. Es kreucht und fleucht zuhauf im Schatten des Schlosses und Bogenhau­sen bestimmt in Sekundenschnelle, was da zwitschert Auch hat er an diesem Abend extra ein wertvolles Spektiv da­bei, damit die Neugierigen einen Blick auf den Marienteich werfen können. Dort können sie Kormorane erspähen. Diese Vögel sieht Bögershausen gern. Anglern sind sie ein Graus: Die Räuber haben die Fische schon mal stark dezimiert Aber irgendwie kriegen sie ja die Balance dann doch noch hin - zwischen Teichwirtschaft und Vogelwelt, Davon zeigt sich zumin­dest Bögershausen überzeigt, als Vertre­ter der Stiftung, die das Gelände vor vier Jahren erworben hat - um Natur und auch die historische Umgebung zu erhalten.

Daran liegt es auch Bodo Hoppe, der die Geschichte rund um die Schlossgrafen zu Münster herunterbeten kann. Man er­fährt dabei allerlei Interessantes, Etwa, warum der Bahnhof Derneburg in Holle diesen Namen bekam. „Weil der Graf zu Münster, früher Schlossherr in Derne­burg, extra einen Bahnhof bauen ließ, um seine Gäste dort abholen zu lassen.

Die Spaziergänger sehen auch manch eine kleine Sehenswürdigkeit, die zur Schlossanlage zählt. Dazu gehört das Waschhaus; ein Gebäude, in dem einst die Kleidung der Schlossbewohner gewa­schen wurde* Egal ob die des Fürsten oder die der Dienerschaft. Die natürliche Umgebung dieses Ge­bäudeensembles ist Bögershausen ans Herz gewachsen. Er kann auch von den Konflikten berichten, während der Mü­hen der Feindt-Stiftung, das altherge­brachte Grün wiederherzustellen. Denn dafür mussten etliche Nadelbäume fallen. Doch dieser Streit ist längst passé.

Die Spaziergänger sind am Ende zu­frieden mit dem Ausflug an einem lauen Abend, in Derneburg unterwegs ist. *, „Das hat Spaß gemacht", sagt Johanna Ridder, die ohnehin gerne in Derneburg ist - Klar, dass die Moritzbergerin bald wieder zu den Teichen kommt und den Vogelstimmen lauscht.

© Hildesheimer Allgemeine Zeitung

Weitere Beiträge...

  1. Aus der HAZ vom 30.04.2011 Günter Grein über Heuschrecken
  2. Neue Bücher von der Paul-Feindt-Stiftung
  3. Aus der HAZ vom 20.11.2010 Buchbesprechung

Seite 1 von 2

  • Start
  • Zurück
  • 1
  • 2
  • Weiter
  • Ende
Copyright ©2005-2012 Paul-Feindt-Stiftung