• Gronauer Masch
    Gronauer Masch

      

  • Wernershöhe
    Wernershöhe
  • Derneburg
    Derneburg
     
  • Leine bei Betheln
    Leine bei Betheln
     
  • Obstwiese
    Obstwiese
     
  • Gronauer Masch
    Gronauer Masch
     

Naturschützer gründen ein Netz

Hildesheim (ha). Umwelt- und Naturschutz-Stiftungen aus allen Teilen Niedersachsens haben sich zu einem Natur-Netz Niedersachsen (NNN) zusammengeschlossen, um gemeinsam noch mehr für den Naturschutz in Niedersachsen zu erreichen. Zu den 40 Gründungsmitgliedern des neuen Netzes gehört auch die Paul-Feindt-Stiftung, die Umweltschutzstiftung des Ornithologischen Vereins zu Hildesheim (OVH). Gemeinsam repräsentieren diese 40 Stiftungen ein Stiftungsvermögen von mehr als 100 Millionen Euro sowie ein jährliches Fördervolumen von mehr als 15 Millionen Euro. Damit ist das Netzwerk ein wichtiger Akteur, um in Niedersachsen eine gesunde Umwelt zu erhalten und den Naturschutz zu stärken.

Umwelt-Stiftungen halten zusammen

Kreis Hildesheim (r). Nach zweijährigen Vorbereitungen haben jetzt 15 niedersächsische Umwelt- und Naturschutzstiftungen den gemeinsamen Dachverein "Natur-Netz Niedersachsen" gegründet. Zu den Gründungs-Mitgliedern des Verbundes zählt auch die Paul-Feindt-Stiftung aus dem Landkreis Hildesheim.

Flower Power auf der Wernershöhe

Pachtvertrag verlängert: Stiftung kümmert sich weitere zehn Jahre um seltene Wildkräuterfelder

 
Wernershöhe Hoffmeister KaiserIm Pflanzenreich: Der 79-jährige Biologe Heinrich Hofmeister watet geradezu durchs Blumenmeer. Um ihn herum „Orientalische Zackenpfötchen", in seiner Hand hält er „Gezähmten Feldsalat". Auch eine rare Wildkräuter-Art. Foto: Kaiser
Wrisbergholzen (ara). Hahnengeschrei weht von der nahen Kulturherberge herüber, dann hört man singende Lerchen, der Blick wandert derweil über die mit Wildkräutern bedeckten Äcker. 25 ha sind es, ein farbenfrohes Refugium für Flora und Fauna - soweit das Auge reicht. Dieses Reich erstreckt sich auf der Wernershöhe bei Wrisbergholzen. Roggen, Hafer und auch Gerste wachsen hier genauso, wie es die Natur will. Und mittendrin gut 60 seltene Pflanzenarten. Etwa 30 von ihnen stehen auf der Roten Liste, sind vom Aussterben bedroht. Das will die Paul-Feindt-Stiftung mit aller Macht verhindern, der Landkreis sowie das Land unterstützen das nun schon seit 25 Jahren andauernde Projekt ebenfalls. Und jetzt gibt es eine gute Nachricht für die Naturschützer. Die Stiftung hat den Pachtvertrag mit der Eigentümerin des Geländes verlängert. „Um zehn Jahre“, freut sich Bernd Galland von der Paul-Feindt-Stiftung.