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Bagger schafft Platz für Moosjungfern

Neue Libellenart in diesem Jahr erstmals nachgewiesen / Im Naturschutzgebiet am Osterberg entstehen Tümpel für bedrohte Tiere

 
MoorjungferDie Große Moosjungfer, eine seltene Libellenart, ist erst in diesem Jahr im Naturschutzgebiet auf dem Osterberg entdeckt worden. Foto: Madsack
Hildesheim (ha). Auf den ersten Blick scheint beides nicht zusammenzupassen: Bagger, die mit ihren Schaufeln und Ketten brachial den Boden aufwühlen, und ein Naturschutzgebiet mit einem trittempfindlichen Trockenrasen. Im Naturschutzgebiet Lange Dreisch und Osterberg ergibt das jedoch sehr wohl einen Sinn. Die Untere Naturschutzbehörde der Stadt ist sogar froh, dass eine schwere Baumaschine genau hier ihre ganze Kraft entfaltet. Denn so kann neuer Lebensraum für Moosjungfern und Kammmolehe geschaffen werden.
 
Aufgabe des Kettenbaggers ist es nämlich, auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz nördlich von Himmelsthür Senken anzulegen, die sich nach längeren Regenfällen mit Wasser füllen und sich so zum Lebensraum für gefährdete Arten entwickeln. Außerdem sollen die Tümpel dienen. Die vierbeinigen Landschaftspfleger sorgen dafür, dass das Gelände nicht von Büschen überwuchert wird, die der bodennahen Flora den Lebensraum streitig machen würden.
 

Beim Wandern schlauer werden

„Kulturlandschaftspfad Ortsberg" bietet zahlreiche Infos zu Flora, Fauna und Geologie

 
Alfeld/Langenholzen (eh). Frische Luft, Ruhe, die Schönheit der Natur genießen und gleichzeitig interessante Entdeckungen machen - alles das bietet ein Spaziergang durch Wald und Natur. Wer sich dabei auch noch ordentlich über Flora und Fauna informieren möchte, hat nun eine neue Möglichkeit in der Region: den „Kulturlandschaftspfad Ortsberg" bei Langenholzen nahe Alfeld, der jetzt offiziell eröffnet wurde.

Die einsame Insel neben der Innerste

Landwirte können ihre Wiesen nicht mehr erreichen

Himmelsthür (ha). Bei der Innerste-Begradigung im Jahr 1938 wurde ein 25 ha großes Ackerstück, das von einem Altarm des Flusses umschlossen ist, durch den geänderten Flusslauf plötzlich zu einer Art Insel. Bislang hat das die Himmelsthürer, denen das Land gehört, nicht weiter gestört: Über eine hölzerne Brücke zwischen Mastberg und Bungenpfuhl konnten sie in all den Jahren ihre Ländereien erreichen, die Wiesen mähen und das Heu einfahren.