Die Derneburger Teiche


Naturschutzgebiet "Mittleres Innerstetal mit Kanstein"

Kennzeichen: NSG BR 131



Das ca. 563 ha große Schutzgebiet umfasst das Innerstetal zwischen der Stadt Langelsheim am nördlichen Harzrand und der Stadt Bad Salzdetfurth sowie die Felshänge des markanten Kansteins im Süden und die Derneburger Teiche in der Gemeinde Holle. Kennzeichnend für den noch erhaltenen naturnahen Charakter des Gebietes sind die schnellfließende Innerste mit Wasservegetation, Schotterinseln, Abbruchkanten, Prall- und Gleitufern und die den Fluss begleitenden hochstauden- und blütenreichen Schotterfluren und schwermetallbeeinflussten Flussschotter-Magerrasen. Das Gebiet ist nicht zuletzt wegen seiner Sekundärgewässer – hier sind im besonderen die auch gartenhistorisch sehr bedeutsamen Derneburger Teiche zu nennen – ein wertvoller Lebensraum seltener und gefährdeter Vogelarten.

Das NSG umfasst das FFH-Gebiet 121 "Innersteaue (mit Kanstein)" und entspricht dem europäischen Vogelschutzgebiet V52 "Innerstetal von Langelsheim bis Groß Düngen".

Zuständig sind die Landkreise Goslar, Hildesheim und Wolfenbüttel und die Stadt Salzgitter als untere Naturschutzbehörden.

Natur erleben ohne zu stören: Bleiben Sie bitte auf den Wegen und führen Sie Hunde an der Leine.


Hier ist ein Link zum NLWKN Infoseite NSG Mittleres Innerstetal


Hier finden sie eine Artenliste der Vögel der Derneburger Teiche und Umland

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Oben:  Ein Mittelsäger Männchen hebt ab.

Unten: Schwarzhalstaucher am Hopfenbergteich

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Fotos © OVH Archiv Alistair Hill


Die Teiche sind eines der Kerngebiete des FFH Gebietes 121 Innersteau. Die Paul-Feindt-Stiftung hat die Teiche in 2007 vom Land Niedersachsen gekauft. Die Teiche bildeten um 1974 den Ausgangspunkt für die einzige binnenländische Brutpopulation des Mittelsägers (Mergus merganser) in Niedersachsen. Weitere Brutvögel sind Nilgans, Graugans, Höckerschwann, Stockente, Reiherente, Tafelente, Haubentaucher, Zwergtaucher und Schwarzhalstaucher, sowie Graureiher. Wasseramsel, Gebirgstelze, und Eisvögel sind ebenfals hier zu Hause. Die Artenliste beträgt 202 Arten. Praktische alle Teiche sind von gut ausgebauten Wege ein zu sehen.  Zu den Attraktionen des Landschaftsparks gehört der Laves Weg, mit einer Reihe von denkmalsgeschutzen Gebäuden. Die Mühle aus dem Jahre ..... ist ebenfalls im Besitz der Stiftung. Auf einer Anhöhe, südlich der Teichen steht das sehr dominierende Bau des Schloß Derneburgs. 


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Die Teiche vom Osten.


Anfahrt

Von der A 7 nehmen Sie die Ausfahrt Derneburg und fahren Sie auf der B6 in Richtung Hildesheim. In Astenbeck biegen Sie ab in Richtung Holle. An dem Bahnübergang fahren Sie links an den Teichen vorbei zum Parkplatz am Glashaus, oder Sie wählen gleich den Parkplatz am Bahnhof Derneburg/Holle.


Derneburg_Google_Maps


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